Peru: Das stabilste Investitionsziel in Lateinamerika

Laut einem im Januar veröffentlichten Bericht von JP Morgan Chase ist Peru 2020 das stabilste und risikofreieste lateinamerikanische Land, was Investitionen betrifft. Peru kann in dem Report vor allem mit Wachstum, Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit punkten.

 

Was untersucht der JP Morgan Report?

Der Bericht des JP Morgan Emerging Market Bond Index (EMBI) bewertet das Risiko und die Zinssätze, die für die Staatsanleihen bestimmter Länder gezahlt werden. Diese Analyse wird in Bezug auf die Zinssätze der US-Staatsanleihen erstellt, die als risikofrei gelten. In dem Bericht wurden neben Peru noch sechs weitere LATAM-Länder untersucht, deren Wirtschaft ein höheres finanzielles Risiko darstellt (Venezuela, Argentinien, Mexiko, Brasilien, Kolumbien und Chile).

 

Was ist Perus Erfolgsrezept?

Peru ist das drittgrößte Land Südamerikas und eines der 20 größten der Welt – seine Fläche umfasst mehr als die Gebiete Spanien und Frankreichs zusammen. Als eine der in den letzten zehn Jahren am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften, hat die peruanische Regierung hart daran gearbeitet, die investitionsfreundlichste Nation in Lateinamerika zu werden. Ihr Erfolg ist das Ergebnis der konsequenten wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die umgesetzt wurden, um die Investitionen im Land anzukurbeln und in den nächsten Jahren Millionen von Arbeitsplätzen zu schaffen.

Heutzutage verfügt Peru über ein umfangreiches Netzwerk von internationalen Handelsabkommen, die zahlreiche neue Möglichkeiten zur Entwicklung seines Export- und Geschäftssektors schaffen. Dadurch konnte Peru seine Produkte nicht nur auf dem internationalen Markt positionieren, sondern auch Chancen auf seinem Binnenmarkt nutzen, um die Kosten für die Verbraucher und die heimische Produktion zu senken.

Zu den Exportschlagern Perus gehören vor allem Supernahrungsmittel, Alpakafasern und Quinoa. Die Regierung ist optimistisch, die Exporte seiner ethnischen, landwirtschaftlichen und anderen Produkte in den Nahen Osten entsprechend der zunehmenden Nachfrage aus der Region zu steigern.