Mexiko: neue Steuer auf Internetgeschäfte ohne physische Präsenz geplant

Mexiko: neue Steuer auf Internetgeschäfte ohne physische Präsenz geplant

 

In Mexiko wird eine neue Steuer auf Geschäftstransaktionen geplant, die durch das Internet ausgeführt werden, auch wenn die betreffenden Unternehmen nicht in Mexiko ansässig sind.

 

Bisher wurde die mexikanische Einkommenssteuer ISR (impuesto sobre la renta) basierend auf dem Ort des Dienstleistungsanbieters, nicht des Nutzers, erhoben. Das neue Gesetz adressiert die Erosion der Steuerbemessungsgrundlage. Allein im Jahr 2016 wurden über 300,000 Millionen Pesos auf dem elektronischen Markt erwirtschaftet, ohne dass die Anbieter eine physische Präsenz im Lande hatten.

 

Konkret würden von der neuen Steuer die folgenden Dienstleistungen betroffen sein:

 

  • Werbung über eine multifaceted interface
  • Vermittlung über multifaceted interfaces (z.B. Lieferungen von Waren oder Dienstleistungen)
  • Übertragung von Daten, die von Nutzern über digitale Interfaces gesammelt wurden

 

Unternehmen, die diese Dienstleistungen anbieten, werden unabhängig von ihrer Ansässigkeit in Mexiko zum Steuersubjekt erklärt. Darüber hinaus wird auf in Mexiko ansässige Unternehmen (sowohl mexikanische als auch ausländische) zusätzlich eine Steuer in Höhe von 3% auf Einkommen ab 100 Millionen Pesos erhoben.

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