Kolumbien: Strafkatalog für Unternehmen, die e-Invoicing nicht nutzen

Unternehmen, die der ab 01.01.2019 gültigen e-Invoicing-Pflicht in Kolumbien nicht nachkommen, müssen mit den folgenden Strafen rechnen.

Eine Geldstrafe, 15.000 UVT (1 UVT =$33.156 COP) nicht überschreitet, wird unter Berücksichtigung der folgenden Kriterien festgesetzt:

  • 5% der Summe der ausgestellten „facturas electronicas“, deren Informationen nicht übermittelt wurden.
  • 4% der Summe der ausgestellten „facturas electronicas“, für die irrtümliche Informationen übermittelt wurden.
  • 3% der Summe der ausgestellten „facturas electronicas“, die nicht im angegebenen Zeitraum übermittelt wurden.

Wenn es nicht möglich ist, die Grundlage (Summe) für die Strafe festzulegen oder die Informationen keinen Betrag haben, wird 0,5% des Nettoeinkommens definiert. Falls es kein Einkommen gibt, wird 0,5% des Bruttovermögens des unmittelbaren Vorjahres des Steuerpflichtigen definiert, oder die letzte Einkommenssteuererklärung oder die letzte Einkommens- und Vermögenserklärung herangezogen.

 

Straferleichterungen

Die Unternehmen bzw. Steuerpflichtigen können die betreffenden Straftaten freiwillig korrigieren, bevor die Finanzbehörden eine Mitteilung der Überprüfung übermittelt. In diesem Fall wird die genannte Strafe auf 20% reduziert.

Die Sanktion kann auf 50% reduziert werden, wenn die Unterlassung bzw. Straftat korrigiert wird, bevor die Strafe festgelegt wird.

Die Strafe wird  auf 70% reduziert, wenn die Unterlassung innerhalb der zwei Folgemonate nach dem Datum der Benachrichtigung der Sanktion korrigiert wird.

Korrekturen der Steuerinformationen vor Ablauf der Frist für die Übermittelung werden nicht sanktioniert.

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