Kolumbien: Sanktionen für Versäumnisse beim Exógena Report

Bei dem Exógena Report handelt es sich um eine Reihe von Daten über die durchgeführten Operationen mit Kunden oder Nutzern, welche natürliche und juristische Personen der kolumbianischen Steuerbehörde DIAN monatlich oder jährlich vorlegen müssen. Diese Informationen müssen im XML-Format übermittelt werden. Mit der Resolution 000068 von 2016 hat die DIAN Angaben zur Übermittlung des Reports gemacht, die sich auf Informationen ab dem Steuerjahr 2017 beziehen. Doch was passiert mit Steuerzahlern, die den Report gar nicht, falsch oder unvollständig übermittelt haben?

 

Welche Sanktionen drohen von der DIAN?

Bis zu drei Jahren nach der Report-Einsende-Deadline kann die DIAN Steuerpflichtige sanktionieren, die den Report nicht übermittelt haben. In diesem Fall drohen, abhängig von der Menge der fehlenden Daten, Strafen von bis zu 15.000 UVT ($ 514.050.000). Diese Strafe kann selbst dann verhängt werden, wenn der Steuerzahler den Bericht verspätet nachreicht. Dafür hat er im Zweifel bis 2020 Zeit, da sich die Bestimmungen auf alle Steuerjahre ab 2017 beziehen.

Reichen unternehmen ihre Berichte proaktiv und unaufgefordert durch die DIAN nach, so kann das Strafmaß um bis zu 20% reduziert werden. Weitere Reduzierungen um 50% bzw. 75% sind dann möglich, wenn der Steuerzahler alle inhaltliche Vorgaben an den Report vollumfänglich erfüllt hat.

 

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